Informationen über die Mitgliedschaft in der GBW


Folgende Voraussetzungen für die Überlassung einer Wohnung sind zwingend erforderlich:

1. Eine gültige Bescheinigung über die Wohnberechtigung gemäß § 27 des Wohnraumförderungsgesetzes. Diese ist bei der Stadtverwaltung Bad Vilbel, Sonnenplatz 1, Amt für Wohnungswesen, zu beantragen. Die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheines ist bei der Vergabe öffentlich geförderter Wohnungen erforderlich.

2. Genossenschaftswohnungen werden nur an Mitglieder unserer Genossenschaft vermietet. Bei uns ist daher vorher die Mitgliedschaft mit zunächst 2 Geschäftsanteilen à 205,00 Euro = 410,00 Euro zu erwerben. Darüber hinaus wird ein Eintrittsgeld von 65,00 Euro erhoben. Diese Zahlungen sind zwingend erforderlich. Bei Überlassung einer Wohnung sind weitere Anteile wie folgt zusätzlich zu zeichnen:

Für Wohnungen mit

1 ½ Zimmern = EUR 1.025,- (5 Anteile)
2 Zimmern = EUR 1.025,- (5 Anteile)
3 Zimmern = EUR 1.230,- (6 Anteile)
4 Zimmern = EUR 1.230,- (6 Anteile)
     

Die Geschäftsguthaben unterliegen in der Regel einer Gewinnbeteiligung in Form einer 4%-igen Bruttodividende. Die Genehmigung zur Zahlung der Dividende erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Nach § 18 unserer Satzung ist die Kündigung der Mitgliedschaft nur zum Schluss eines Geschäftsjahres möglich. Sie muss mindestens 2 Jahre vorher schriftlich erfolgen. Eine vorzeitige Auszahlung des Geschäftsguthabens entspricht weder dem Genossenschaftsgesetz, noch unserer Satzung.

3. Einreichung der Bescheinigung eines Kammerjägers, dass Ihre in der alten Wohnung befindlichen Möbel etc. frei von tierischen Schädlingen sind.

4. Zahlung einer Sicherheitsleistung (Mietkaution) für eventuelle Ansprüche aus Schäden an der Wohnung oder unterlassene Schönheitsreparaturen in Höhe von 3 Nettomonatsmieten. Ratenzahlung ist möglich, jedoch nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung und Genehmigung durch den Vorstand. In diesem Fall ist die erste Rate bei Mietbeginn fällig.

5. Die Haltung von Tieren - insb. Hunde, Katzen und ähnlich großen Tieren - ist unter Rücksichtnahme auf die Mitbewohner in den Wohnungen der Genossenschaft nicht möglich und wird von der GBW nicht genehmigt.

6. Erteilung einer Einzugsermächtigung für alle Zahlungsverpflichtungen aus dem Miet- und Nutzungsverhältnis.

7. Für den Fall, dass der/die Bewerber/in finanziell nicht in der Lage ist, alle Verpflichtungen aus dem Nutzungsverhältnis zu erfüllen, wird es erforderlich, eine schriftliche Bescheinigung des Sozialamtes vorzulegen, in der zugesichert wird, in welcher Höhe Unterkunfts- und Heizkosten nach Abschluss des Nutzungsvertrages im Rahmen der Feststellung eines Leistungsanspruchs auf Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundessozialhilfegesetz bzw. besonderen Mietzuschuss nach dem Wohngeldgesetz anerkannt werden. Der Bewerber oder die Bewerberin erklären sich damit einverstanden, dass die Zahlungsansprüche der GBW (insbesondere die monatlichen Nutzungsgebühren) im Rahmen des Sozialhilfeanspruchs unmittelbar vom Sozialamt gegenüber der GBW erfüllt werden und stellen beim Sozialamt entsprechende Anträge.

8. Da in allen Wohnungen der GBW ein Breitbandkabel-Anschluss vorhanden ist, wird keine Genehmigung zur Anbringung einer Parabol-Antenne erteilt.

  Weitere Informationen  
 

Merkblatt zum Download
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